Hundertundneun Tage, acht Flüge, null Flug-Emissionen

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Nebst dem Lesen von Reiseberichten, dem Ansehen von Dokumentarfilmen und dem Buchen von hübschen Unterkünften am anderen Ende der Erde, gibt es auch weniger interessante Vorbereitugnsarbeiten. Meine längere Reise rückt näher, die soeben angesprochenen Vorbereitungen, die Inhalt für diesen ersten Blogbeitrag sind, sind voll im Gange.

⋅ Visa

Das erste Mal reise ich in Länder, die kein Visa on Arrival ausstellen. Das erste Mal verweile ich länger in einem Land, als das Visa on Arrival gültig ist. Das Beantragen von Visas kannte ich bis anhin nur von (meist schrecklichen) Erzählungen. Schlussendlich war es, in meinem Fall nun, weniger schlimm als erwartet. Innert wenigen Wochen hatte ich die drei Visa zusammen.

⋅ Zahlungsmittel

Anscheinend funktionieren VPay Karten im asiatischen Raum nicht, Gott sei dank habe ich immer noch meine alte (zu Hause zwar teilweise etwas umständliche) Maestro Karte. Diese und auch die Kreditkarten habe ich vom Geoblocking in den bereisten Regionen befreit. Zudem werde ich die eBanking Daten einpacken und für mich immer auf der Checkliste: Vor der Abreise etwas Bargeld wechseln. Einerseits bin ich nach einem Langstreckenflug meist froh, wenn ich nicht zuerst einen Geldautomaten suchen muss. Anderseits ist etwas Bargeld für mich eine Art Sicherheit, falls aus irgendeinem Grund die Karten versagen sollten. Und Fremdwährungen sind für mich der Inbegriff von Reisen, weshalb sie in mir die Vorfreude wecken.

⋅ Gesundheit

Effektiv nachgeimpft habe ich schlussendlich nur Starrkrampf, die sowieso fällig gewesen wäre und Tollwut. Nebst einem Malaria Notfallmittel konnte mir meine Ärtztin aber wertvolle Verhaltenstipps und eine Checkliste für eine Reiseapotheke mitgeben. Nach dem Wegstreichen ungefähr der Hälfte der empfohlenen Mittel erhielt ich die jetzige, für mich passende Reiseapotheke. Statt in ein herkömmliches Täschchen, packe ich die Medikamente und Salben in einen Thermobag aus der Apotheke um die Inhalte vor Kälte und Hitze zu schützen.

⋅ Freunde und Familie

Das erste Mal werde ich Weihnachten nicht zusammen mit meiner Familie feiern können, weshlab es mir wichtig war, möglichst alle vor der Abreise nochmals zu treffen. Dasselbe gilt für meine Freunde.

⋅ Kleinkram

Nebst diesen Punkten galt es Schuhe einzulaufen, Playlists zusammenzustellen, den Schlafsack zu waschen, ebooks herunterzuladen, die Wohnung zu reinigen (aber so richtig!), Abonnomente zu sistieren, eine Briefkastenleererin zu engagieren, Equipment (Rucksack, Zahlenschlösser, etc.) zu besorgen und für mich sehr wichtig: Altlasten beseitigen. Damit meine ich To Do’s, die ich seit Monaten vor mich hinschiebe. Altpapier bündeln, Leergut entsorgen, Kleiderschrank und Bücherregal entrümpeln. Auf der Liste stehen immer noch ein paar dieser Vorhaben. Aber ich bin guten Mutes, dass ich das bis vor der Abreise noch auf die Reihe kriege.

Und zu guter Letzt darf für mich ein Punkt in den Vorbereitungen auf eine Reise seit einiger Zeit nicht mehr fehlen:

⋅ Flug-Emissionen

Wer mich kennt weiss, dass ich seit einiger Zeit für jeden meiner gebuchten Flüge auch einen Co2-Ausgleich buche. Ich persönlich bevorzuge die Plattform myClimate. Und nein, das ist kein „gutes Gewissen kaufen“. Ich reise sehr gerne, liebe schöne Landschaften und die Natur. Damit ich diese auch in Zukunft noch bestaunen kann, versuche ich sie möglichst zu schützen. Dennoch wäre nicht Reisen keine Option für mich, weshalb der Co2-Ausgleich für mich eine passende Alternative ist.