Und es geht noch schöner

SIEM REAP – Wie schon im Phnom Penh Beitrag erwähnt, hat Kambodscha mein Herz sowieso erobert. Als wir nach einer langen und nicht ganz so komfortablen Busfahrt (diesmal zwar ein anständiges Klima und gemütlicher Fahrstil, dafür ein nicht verstellbarer Sitz und ein extrem streng riechender Typ neben uns) in Siem Reap eintreffen, wird diese Liebe nur bestätigt und bestärkt. Erst einmal haben wir uns anscheinend für ein unglaublich liebevolles Guesthouse entschieden. Der Eingang erfolgt durch einen gemütlichen Garten, in dem sich das Restaurant und die Bar mit Loungesesseln zum Relaxen befinden. Bereits dort werden wir vom zuvorkommenden Personal begrüsst. In der Eingangshalle befindet sich nebst der Check In Theke ein Shop mit lauter nachhaltigen und natürlichen Produkten sowie einer Refill Station für Wasser, Showergel, Anti-Mücken-Spray und vielem mehr. #thereisnoplanetb Das Zimmer gestaltet sich im Vergleich zu den schon bewohnten unglaublich geräumig und sehr liebevoll eingerichtet.

Nach einem kurzen Ankommen finden wir uns in alter Frische auf dem Weg in die Stadt. Und dort werde ich gleich wieder positiv überrascht. Siem Reap ist ein richtiges Bijoux! Am Siem Reap Fluss findet analog in Phnom Penh das Water Festival statt, weshalb, nicht ganz so extrem wie in Phnom Penh aber doch reger Betrieb herrscht. Wenn wir schon beim Vergleichen sind: die unattraktiven, älteren Westler findet man hier übrigens nicht. Weiter hinten im Zentrum findet man schmale Zwischengässchen voller einladenenden Restaurants, Bars und süssen Boutiquen, darunter auch viele die weit Originelleres als die gefälschten Markentaschen oder 0815 Souvenirs verkaufen. Handgemachter Silberschmuck in Form von Ankor Wat aus der Vogelperspektive (nicht die Weltberühmte Silouhette), Ohrringe aus ehemaligen Schusshülsen, Taschen aus alten Reissäcken oder Autoreifen und und und. Und wer sich jetzt fragt, nein, ich habe mir (noch) nichts gekauft. 😉 In einem Restaurant gibts zuerst ein frischer Fruchtsaft, ein kleiner Snack und via Reiseführer und Karte informieren wir uns darüber, wie und wann wir die Tempel von Angkor erkunden wollen. Dass es keine geführte Gruppentour in einem riesigen Touristenbus sein soll, ist ziemlich rasch klar. Es steht noch das TukTuk oder das Velo zur Auswahl. Das TukTuk mit oder ohne Guide, der Ein- oder der Dreitagespass. Keine einfache Entscheidung, jede Variante hat seine Vor- und Nachteile, weshalb wir sie gerne noch etwas herausschieben. In einer nächsten Bar gibts eine erste Partie Star Realms – Pusgi gewinnt, in einem Restaurant darauf ein leckeres Abendessen (erneut Amok und ein Cambodian BBQ), in einer nächsten Bar eine weitere Partie Star Realms und, wie es die Südostasiaten anscheinend lieben, hässliche Partymusik in hörschädigender Lautstärke. Mit einem TukTuk fahren wir nicht all zu spät zurück zum Guesthouse, schliesslich wollen wir morgen zu vertrettbaren Zeiten los in die Tempel.